Am 2. September 2026 verwandelte sich unsere Aula in ein Diskussionsforum: Die überwiegend wahlberechtigten rund 200 Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe erlebten einen spannenden politischen Austausch. Neben Themen wie Bildungszukunft, Mobilität, Jugendpartizipation und der Situation des OSZ-Standortes standen die geladenen Gäste Rede und Antwort. Die Moderation erfolgte durch die Klasse 9c, die die Podiumsdiskussion bereits vor den Sommerferien gewissenhaft vorbereitet hatte.
Auf dem Podium diskutierten die Direktkandidaten des unmittelbaren Schulumfeldes: Jens Hoffmann (CDU), Martin Matz (SPD), Rena Peterson (Bündnis 90/Die Grünen), Dennis Egginger-Gonzalez (Die Linke) und Peer Döhnert (AfD).
Besonders intensiv wurde es in der anschließenden Fragerunde, in der die Schülerschaft mit kritischen und fundierten Fragen nachhakte. So wurde Peer Döhnert (AfD) unter anderem gefragt, wie sich die landespolitische Forderung seiner Partei zum Entzug der doppelten Staatsbürgerschaft bei Straftaten mit bundesrechtlichen Vorgaben und dem Grundgesetz (Art. 3 und 16) vereinbaren lasse.
Die Veranstaltung machte demokratische Strukturen eindrucksvoll erlebbar: Die Schülerinnen und Schüler konnten sich ein differenziertes Bild von den verschiedenen Parteien und Kandidaten machen und gehen nun bestens informiert sowie mit klaren Vorstellungen an die Wahlurnen, wenn sie am 20. September zum ersten Mal ihre Stimme bei der Wahl des Abgeordnetenhauses abgeben.
Wi