Das Geschichtsprojekt: Tag der Erinnerung
„Es ist geschehen,
und folglich kann es wieder geschehen.
Es kann geschehen, überall.“
Primo Levi
Überlebender des Konzentrationslagers „Auschwitz“
Die Aussage von Primo Levi ist in der heutigen Zeit aktueller denn je. In den letzten Jahren ist die Anzahl antisemitischer Äußerungen und Angriffe in Berlin und deutschlandweit gestiegen. Im Jahr 2025 lag sie deutschlandweit bei ca. 6500 Straftaten.
Um so wichtiger ist es, die Erinnerung an den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Die Erinnerung gilt als eine Aufforderung, wachsam zu sein und Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt entgegenzutreten.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27.01. hat die Klasse 9g ein Projekt durchgeführt.
Das Vorhaben bestand darin, an verschiedenen Gedenkorten in Lichterfelde und Steglitz der Opfer des Holocaust zu gedenken.
Die Schüler der Klasse 9g haben sich in Kleingruppen über einen ausgewählten Gedenkort informiert. Am 23.06. standen sie an ihrem Gedenkort bereit und haben ihre Vorträge vor allen 9. Klassen gehalten.
Zuvor fand eine Lesung in der Aula statt. Die Schauspielerin, Frau Schönwald, hat aus dem Buch „Die Cellistin von Auschwitz“ von Anita Lasker-Wallfisch vorgelesen. Im Anschluss gab es eine Frage- und Gesprächsrunde.
Ein großer Dank geht an die Schüler/innen der 9g.
Hh